Das bringt iPhone OS 4.0 für Entwickler

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Voraussichtlich am 22. Juni 2010 wird Apple weltweit die nächste Generation des iPhone vorstellen.

Neben neuer Hardware, gerüchteweise wird das Gerät “iPhone 4G” heißen, kommt auch ein großes Update des Betriebssystems.

iPhone 3G und 3GS werden damit um wesentliche Funktionen erweitert.

iPhones der ersten Generation können das Update zwar durchführen, aufgrund von Beschränkungen der Hardware werden aber nicht alle neuen Features funktionieren.

Selbstverständlich bereiten wir bei GrandCentrix uns bereits jetzt auf die über 100 neuen Leistungsmerkmale vor, die in über 1.500 neuen Programmierschnittstellen (APIs) angeboten werden.

Was mit Sicherheit kommt

Apple ist dafür bekannt, sehr restriktiv mit Informationen noch nicht veröffentlichter Produkte umzugehen. Unsere Liste der iPhone OS 4.0 Features basiert auf offiziellen Informationen und solchen, die wir aufgrund unserer Erfahrung als verlässlich einstufen.

Multitasking

Im Unterschied zu vielen anderen Smartphone Plattformen, können Ihre Anwendungen auf dem iPhone heute nicht parallel ausgeführt werden.

Verlässt der Benutzer eine Anwendung, weil er beispielsweise einen Anruf empfängt, oder den Posteingang überprüfen möchte, wird Ihre Anwendung vollständig beendet. Für viele mobilen Use Cases stellt diese zunächst drastisch klingende Einschränkung tatsächlich gar kein so großes Problem dar. Das beweisen hundert tausende erfolgreicher Apps. Mit leistungsfähigeren Smartphones steigen die Anforderungen der Benutzer.

Deshalb führt Apple mit iPhone OS 4.0 eine spezielle Form von Multitasking ein.

Wichtig: Es handelt sich jedoch nicht um ein so genanntes preemptives Multitasking.

Auf Desktop Computer Systemen teilt das Betriebssystem automatisch allen Anwendungen Hardware-Ressourcen zu und wechselt blitzschnell zwischen einzelnen Tasks. Dadurch entsteht der Eindruck der gleichzeitigen Verarbeitung.

iPhone OS 4.0 macht es anders: In sieben von Apple festgelegten Bereichen können Entwickler zukünftig Multitasking Verhalten implementieren. Dazu gehört das Abspiele von Audio im Hintergrund und die Aufrechterhaltung von Voice-over-IP Verbindung. Langlaufende Operationen, wie beispielsweise der Download von Informationen, können auf Anforderung bis zu 10 Minuten im Hintergrund abgearbeitet werden.

Apple begründet diese Umsetzung weiterhin damit, Batterielaufzeit und Gesamtperformance optimieren zu wollen. Nicht zu unrecht: Viele Smartphone Betriebssysteme mit echtem Multitasking werden bei zu viel parallel aktiven Anwendungen träge und zu echten Stromfressern.

Das Vorgehen bedeutet allerdings auch, dass mit dem Betriebssystem Update nicht automatisch alle existierenden Anwendungen Multitasking-fähig werden. Im Gegenteil: Soll eine Anwendung von den neuen Möglichkeiten profitieren, muss sie vom Entwickler explizit dafür angepasst werden.

Selbstverständlich berücksichtigen wir in allen aktuellen Projekten das bald mögliche Multitasking und implementieren es auf Wunsch bereits heute Apple-konform mit.

Die Abwärtskompatibilität bleibt natürlich gewahrt.

Datensicherheit

Research in Motion (RIM) gilt mit seinen BlackBerry Geräten in vielen Unternehmen als State-of-the-Art Smartphone.

Hauptgrund dafür sind die zahlreichen Funktionen, die den Einsatz durch eine Vielzahl von Mitarbeitern und den Austausch vertraulicher Daten erleichtern. Das iPhone konnte hier bislang nicht einmal ansatzweise mithalten.

Das soll sich mit iPhone OS 4.0 nun ändern. Neben Gerätemanagement und drahtloser Massen-Installation von Unternehmensanwendungen sind für Entwickler insbesondere die Funktionen rund um die Verschlüsselung von Daten interessant.

Anwendungen können in Zukunft so programmiert werden, dass bestimmte Nutzdaten über den PIN Code des Gerätes verschlüsselt werden. Im Falle des Verlustes können die Daten zwar unter Umständen ausgelesen werden – sie liegen dann jedoch nur als kryptischer Zeichensalat vor.

Falls dieser Aspekt für Sie eine Rolle spielt, sprechen Sie uns jederzeit darauf an.

iAd

Mit iAd holt Apple zum großen Schlag gegen Google aus und führt ein eigenes Werbenetzwerk ein.

Apple’s CEO Steve Jobs betont, dass es bei iAd nicht etwa um einfache Banner geht, wie sie heute vielfach in Anwendungen zu sehen sind. Apple glaubt, Nutzer würden sich auf mobilen Geräten emotionalere Werbeformen wünschen. Mobile Werbung müsse zur Interaktion anregen, die Leistungsmerkmale der Plattform ausschöpfen.

Und auch darum geht es bei iAd: Eine Reihe von Schnittstellen und Bibliotheken, die ansprechende Werbung dezent in einer Anwendung unterbringen.

Noch ist unklar, ob iAd bereits im Juni auch in Deutschland zur Verfügung stehen wird.

Seien Sie jedoch versichert: Sobald iAd verfügbar wird, sind wir Ihr kompetenter Ansprechpartner.

Zusammenfassung

Alles in allem bringt das neue iPhone Betriebssystem zahlreiche Verbesserungen und Einiges, was schon seit einer ganzen Weile auf der Wunschliste vieler Entwickler stand. Die in dieser Woche veröffentlichte Beta 2 ist bereits sehr vielversprechend.

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